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Rathaus Könnern

Könnern, Deutschland

Das 1862 im klassizistischen Stil erbaute Rathaus mit Mittelturm und Wetterfahne ist das Zentrum der Verwaltung für die Stadt Könnern. Hier werden die anfallenden Verwaltungsaufgaben bearbeitet. Im Nebengebäude des Rathauses ist die Polizeistation untergebracht. ---- Könnern (bis 1911 amtlich Cönnern) wurde um 700 als sorbische Siedlung gegründet und später zur Sicherung der Grenze und der Handelswege ausgebaut. Der Ortsname, bei Thietmar von Merseburg 1012 als Coniri, 1079/1102 Conre, 1260 Kunre, 1381 Koenre, 1434/35 Coenre, Konre, geht vermutlich auf die Grundform Końary (zu altsorbisch końaŕ = Pferdehalter) zurück. ---- 1004 oder 1007 schenkte Heinrich II. den Ort dem Erzstift Magdeburg. Eine Urkunde von 1364 belegt, dass Könnern damals schon ein Rathaus und volles Stadtrecht besaß. Ab 1680 gehörte es zum brandenburg-preußischen Herzogtum Magdeburg. Durch den Frieden von Tilsit wurde es Teil des Königreichs Westphalen. Nach dessen Auflösung (1813) und der Wiederinbesitznahme des Gebiets durch Preußen kam es 1815 zur neugegründeten Provinz Sachsen.---- 1994 gründeten die Stadt Könnern und die jetzigen Ortsteilen Nelben, Trebnitz, Golbitz, Garsena, Zickeritz, Zellewitz, Brucke, Lebendorf, Trebitz und Bebitz die Verwaltungsgemeinschaft Könnern als Trägermodell. Sitz der Verwaltungsgemeinschaft wurde die Stadt Könnern. Nach einer Anhörung der Bürger 2002 schlossen sich die Orte der Verwaltungsgemeinschaft zum 01.01.2003 zur Stadt Könnern zusammen. Nach einer weiteren Gebietsreform kamen die Orte Beesenlaublingen, Beesedau, Kustrena, Poplitz, Zweihausen und Mukrena, Belleben, Piesdorf und Haus-Zeitz sowie Streuznaundorf zur Stadt Könnern. Im Rahmen der aktuellen Gebietsreform wurden die Gemeinden Cörmigk, Edlau, Gerlebogk und Wiendorf zum 01.01.2010 in die Stadt Könnern eingemeindet. ---- Heute leben hier ca. 9200 Einwohner auf einer Fläche von ca. 12500 ha. Quelle: http://www.sachsen-anhalt-wiki.de/index.php/K%C3%B6nnern

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